Nachrichten
Paralympics: Deutschland verliert auch drittes Gruppenspiel
Zum Abschluss der Paralympics-Gruppenphase wollte die Deutsche Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft noch einmal einen der „Großen“ ärgern. In der Pariser Champ-de-Mars-Arena (8100 Plätze) traf das Team von Trainer Christoph Werner am dritten Wettkampftag auf die USA. Nach vier Vierteln ging die deutsche Auswahl allerdings ohne Punkte vom Parkett. 47:57 (13:15, 24:27, 37:40, 47:57) hieß es am Ende aus Sicht der DBS-Mannschaft. Frust kam trotz der dritten Niederlage aber nicht auf. „Wir haben eine tolle Leistung geboten und gezeigt, dass wir in der höchsten Liga mitspielen können", sagt der deutsche Nationalspieler Maximilian Stolz.
Vorentscheidung fällt erst im vierten Viertel
Die DBS-Mannschaft, die von vielen Fans angepeitscht wurde, legte einen Fehlstart hin, lag früh mit 2:5 zurück und lief minutenlang einem Drei-Punkte-Rückstand hinterher. Zum Ende des ersten Viertels war das Werner-Team aber wieder dran. Beim 9:10 und 13:14 war der Außenseiter dem Favoriten auf den Fersen. Auch im weiteren Verlauf lieferten sich beide Mannschaften eine Begegnung auf Augenhöhe. Deutschland bot den Amerikanern einen packenden Kampf.
Die Vorentscheidung sollte erst gegen Ende der Partie fallen. Nach einem 3:0-Lauf der USA zogen sie von 42:40 auf 45:40 davon und bogen auf die Siegesstraße ein. „Unsere Leistung spiegelt nicht das Ergebnis wider", betont Stolz. Das DBS-Team tritt nun in der Platzierungsrunde an. „In dieser Runde wollen wir für unsere gehoffte Überraschung sorgen, die bis dato ausgeblieben ist", so Stolz. Gegner ist um 17.30 Uhr Gastgeber Frankreich - eine stimmungsvolle Champ-de-Mars-Arena ist damit garantiert.
Text: DBS
Foto: Kevin Voigt / DBS
Zusätzliche Informationen