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Auf dem Bild ist Amelie Fröhlich (r.) mit den anderen beiden platzierten Jugend-Gewinnerinnen bei der Siegerehrung zu sehen. Foto: privat
Siegerehrung der weiblichen Jugend bei der IDM im Para Schwimmen. Foto: privat.

IDM Para Schwimmen: Sachsen mit starker Nachwuchsleistung

Bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) im Para Schwimmen vom 10. bis 12. Mai 2026 in Berlin gingen insgesamt sechs sächsische Sportlerinnen und Sportler aus vier verschiedenen Vereinen an den Start. Vertreten waren der BFV Ascota Chemnitz, der USV TU Dresden, der Leipziger Behinderten- und Reha-Sportverein sowie der SSV Leutzsch. Besonders erfreulich waren dabei mehrere Finalteilnahmen und Podestplatzierungen im Nachwuchsbereich.

Für den BFV Ascota Chemnitz überzeugte Amelie Fröhlich mit starken Leistungen auf den Bruststrecken. Herausragend waren die 100 m Brust mit 493 Punkten in 1:33,44 Minuten sowie die 50 m Brust mit 433 Punkten in 44,35 Sekunden. Über die 100 m Brust belegte Fröhlich sowohl im nationalen als auch im internationalen Vergleich Rang drei der Jugendwertung. Zudem erreichte sie das B-Finale der offenen Klasse. Über die 200 m Brust sicherte sich Fröhlich in 3:31,75 Minuten nicht nur den Sieg in der Jugend-B-Wertung sowie Silber in der deutschen Jugendwertung, sondern verbesserte mit ihrer Zeit ihren eigenen deutschen Rekord in Startklasse SB8. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung mit Blick auf die Kaderkriterien des Deutschen Behindertensportverbandes: In der Altersklasse U16 fehlen Fröhlich mit ihren 493 Punkten nur sieben Zähler zur NK1-Kadernorm von 500 Punkten. Die NK2-Kriterien der U16 erfüllte sie dagegen bereits deutlich.

Ebenfalls für Chemnitz startete Felix Ziegner. Der jüngste Athlet des Teams sammelte in Berlin wichtige nationale Wettkampferfahrung und zeigte insbesondere über die Rückenstrecken gute Leistungen. Seine punktbeste Leistung erreichte er über 50 m Rücken mit 162 Punkten in 1:04,37 Minuten und erfüllte somit die geforderte Norm von 150 Punkten für den Landeskader 1 seiner Altersklasse.

Für den SSV Leutzsch präsentierte sich Marlon Jung in herausragender Form und gehörte zu den stärksten sächsischen Athleten der Meisterschaften. Besonders stark waren seine 200 m Brust mit 698 Punkten in 2:38,89 Minuten, womit er Deutscher Jugendmeister wurde und Platz eins der nationalen Jugendwertung belegte. Zudem erreichte er Rang drei der nationalen Gesamtwertung. Auch über 100 m Brust überzeugte Jung mit 657 Punkten in 1:13,49 Minuten, belegte Platz zwei der internationalen Jugendwertung und qualifizierte sich für das B-Finale der offenen Klasse. Über 50 m Brust erreichte er außerdem Rang zwei der nationalen Jugendwertung. Mit diesen Leistungen erfüllte der 2009 geborene Athlet die NK1-Kadernorm der Altersklasse U20 deutlich, da hierfür 600 Punkte gefordert werden. Gleichzeitig unterstrich er mit mehreren Resultaten oberhalb der 600-Punkte-Marke seine Perspektive für internationale Aufgaben.

Insgesamt konnten die sächsischen Schwimmerinnen und Schwimmer eine beachtliche Anzahl an Podestplätzen erzielen. Amelie Fröhlich gewann dabei einmal Gold, viermal Silber sowie dreimal Bronze in den verschiedenen Jugenddisziplinen. Ihr Vereinskollege Felix Ziegner überzeugte ebenfalls in der Jugendwertung und sicherte sich zwei Silber- und eine Bronzemedaille. Besonders erfolgreich präsentierte sich Marlon Jung mit insgesamt neun Auszeichnungen: drei Gold-, vier Silber- und zwei Bronzemedaillen in der Jugend- und Gesamtwertung.

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