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29.11.2019 | DKM Para Schwimmen: Premierenstart, Staffelmedaille & Nachwuchskadernominierung

Vom 15.11.2019 bis zum 17.11.2019 fanden die Deutschen Kurzbahn Meisterschaften 2019 im Para Schwimmen statt. In Remscheid starteten aus den sächsischen Vereinen SC Wurzen, SC Riesa, BFV Ascota Chemnitz und Leipziger Behinderten und Reha-Sportverein (LBRS) insgesamt zehn Schwimmer*innen. In Summe gab es neunmal Edelmetall im Einzel und einmal Bronze in der Staffel. Eine Sportlerin feierte ihre Premiere bei einer Deutschen Meisterschaft.

Neuling bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (DKM) im Para Schwimmen war Hanna Gollnisch vom LBRS (Jugend C/S14/SB14/SM14). Obwohl für die Sportlerin mit geistiger Behinderung vieles neu war, konnte sie sich auf fast jeder Strecke verbessern. Über die 200-Meter-Brust belegte Gollnisch in der Jugend C mit 4:05,80 Minuten den vierten Rang. Über 100-Meter-Brust kam die Leipzigerin auf den fünften Rang (1:59,97 Minuten).

Clemens und Richter stark


Neben Gollnisch macht auch Dominik Richter (LBRS, S9/SB8/SM9) Hoffnung für die sächsische Zukunft. Er gewann in der Jugend C drei Medaillen. Über 200-Meter-Rücken reichte es mit 3:06,56 Minuten für die Silbermedaille. Bronze gab es über 50-Meter-Rücken (0:40,73 Minuten) und 100-Meter-Rücken (1:27,72). Nebenbei konnte sich Richter auf jeder Strecke deutlich verbessern. Damit zeigte er, dass er in den letzten Wochen sehr gut trainiert hatte.

Ebenfalls drei Medaillen sicherte sich Nico Clemens (S9/SB9/SM9). Der Chemnitzer gewann in der Jugend A über 200-Meter-Freistil mit 2:36,15 Minuten die Silbermedaille. Jeweils Bronze holte Clemens in der Jugend A über 200-Meter-Lagen (2:43,49 Minuten) und 100-Meter-Schmetterling (1:14,95). Aufgrund seiner guten Leistungen 2019 wurde Clemens am Sonntag für 2020 erneut in den Nachwuchs-Bundeskader (NK2) aufgenommen.

Staffel rundet DKM ab

Drei Goldmedaillen gewann Anne-Christin Hoffmann (S8/SB7/SM8). Die Leipzigerin siegte in der Klasse Masters 3 über 100-Meter-Freistil, 50-Meter-Rücken und 40-Meter-Freistil.

Erfolgreich war auch die 4x50-Meter-Lagenstaffel. In der Besetzung Max Gelhaar, Yannick Eckart, Nico Clemens und Johnny Graf (Ascota Chemnitz) feierte Sachsen mit 2:28,35 die Bronzemedaille. Jeweils Platz fünf gab es über 4x50-Meter-Freistil und 4x100-Meter-Freistil.

Die magische 400

Keine Medaille im Einzel, aber trotzdem glücklich konnte Yannick Eckart (Jugend A/S9/SB9/SM9) sein. Der Leipziger Sportoberschüler knackte zum ersten Mal in seiner sportlichen Karriere die 400 Punkte Marke. Über 50-Meter-Freistil kam Eckart nach 00:31,18 Minuten ans Streckenende. Das bedeutete 441 Punkte und Platz acht in der Jugend-A-Wertung. Ein vierter Rang über 200-Meter-Brust (3:22,15 Minuten) lautete seine beste Platzierung. Am Sonntagnachmittag durfte Eckart sogar das große Mehrkampf Finale über 400-Meter-Freistil mitschwimmen. Hier belegte er mit 5:48,25 Minuten am Ende Platz fünf.

Unsere Mädels aus Wurzen (Michelle König) und Riesa (Franziska Mitschke)(beide Jugend A / S14/SB14/SM14) bestritten ebenfalls einen gelungenen Wettkampf. Ein siebter Platz über die 100-Meter-Lagen war das beste Ergebnis von König. Dagegen verpasste Mitschke nur knapp einen Medaillenplatz. Sie schlug über 200-Meter-Brust nach 3:46,37 Minuten als Vierte den Beckenrand an.

Abseits des Beckens


Zwei spannende Informationen sickerten am Rande des Wettkampfes durch. Max Gelhaar ist in Sachsen neuer Fachwart für Para Schwimmen. Zudem wurde die DKM 2020 erneut nach Remscheid vergeben.



Designbild: Behindertensport Sprinter