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Inklusion im Sport

Der Begriff Inklusion ist in aller Munde. Er macht Geschmack auf mehr. Mehr Vielfalt in unseren Sportvereinen. Mehr Alternativen zum bloßen "dabei sein". Es geht um Einbeziehung und Zugehörigkeit. "Der Kopf ist rund damit das Denken die Richtung wechseln kann", sagte bereits der französische Künstler Francis Picabia. Es ist somit vielmehr eine Möglichkeit bestehende und vorgegebene Strukturen aufzubrechen und sich für neue Denkansätze zu öffnen. Stichwort: Barrieren abbauen, bei gleichzeitiger Entscheidungsfreiheit ob man mitspielen möchte oder nicht.

Der Inklusionsbegriff ist dabei sehr weitläufig zu sehen. Jeder Mensch sollte ganz natürlich dazugehören. Es spielt keine Rolle, wo du herkommst, welche Sprache du sprichst, deine sexuelle Identität oder ob du eine Behinderung hast - Inklusion ist da wo Anderssein normal ist.

Inklusion und der SBV

Der SBV unterstützt das Thema Inklusion im Sport sowohl als Ansprechpartner als auch als Berater. Wer die Inklusion will, sucht dafür Wege und wird dabei unterstützt. Je mehr Menschen mit Behinderung die Möglichkeit bekommen ganz selbstverständlich am organisierten Sport der Vereine teilzunehmen, desto mehr wird die Gesellschaft für das Thema Inklusion im und durch den Sport sensibilisiert.

Um die Inklusion nachhaltig in die Strukturen der Sportvereine zu implementieren, steht der SBV beratend und unterstützend zur Seite; im Bereich der Prozessbegleitung, der Fördermöglichkeiten und dem Netzwerk. Nur wenn sich gleichermaßen Menschen mit und ohne Handicap für Veränderungen öffnen, kann eine Inklusion im Sport erfolgreich stattfinden.

In diesem Sinne: Auch wenn das Ziel der Reise nicht gleich morgen zu erreichen ist, so ist der Weg dahin schon eine Reise wert!

Inklusionsprojekt "miss"

„miss“ — Mehr Inklusion im Sport in Sachsen

Das vom Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (SBV) initiierte und koordinierte Sportinklusionsprojekt „miss – Mehr Inklusion im Sport in Sachsen“ startete im Oktober 2018. Das Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema Inklusion verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, einen wichtigen Beitrag zur gleichberechtigen Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Sport zu leisten und mehr inklusive Angebote zu schaffen. Das Ziel ist es dabei den gesellschaftlichen Kontext Sport inklusiver zu gestalten, Menschen mit Behinderung zu Sport und Bewegung einzuladen, sie bei der Suche nach Sportangeboten zu unterstützen sowie Aufklärungsarbeit zu leisten.

Im Januar 2022 wurde das Projekt um weitere 2 Jahre bis zum Dezember 2023 verlängert. Das Inklusionsprojekt „miss“ hat ein sachsenweites Handlungsfeld, dessen Wirkungspotential in der Projektverlängerung noch stärker ausgeschöpft werden kann. Unterstützen sollen dabei hauptamtliche Inklusionsstrukturen in den Kreis- und Stadtsportbünden, die in der regionalen und vor allem ländlichen Vereinsarbeit helfen und begleiten – hin zu mehr Inklusion im Sportverein.

Die Arbeit der letzten Jahre trägt dabei spürbar Früchte. Entstanden ist beispielsweise eine inklusive Landkarte zum Suchen und Finden von inklusiven Sportangeboten aber auch regelmäßig stattfindende Fortbildungen zum Thema Inklusion, der jährliche Inklusionspreis sowie regionale inklusive Netzwerktreffen zum Thema Sport sind Ergebnis der Projektarbeit. 

Gefördert wird das Projekt durch die Aktion Mensch.

 

 

Im Zuge des Projektes entsteht und entwickelt sich mit Ihrer Unterstützung eine barrierefreie Website, die es möglich macht eine Vielzahl von spezifischen und allgemeinen Sportangeboten, Spiel- und Bewegungsangeboten einzusehen, an denen Menschen mit Behinderung teilnehmen können. Auf einer interaktiven Sportlandkarte kann nach Sportangeboten gesucht werden, gefiltert nach Art der Beeinträchtigung und/oder Präferenzen in der Sportart. Auch Veranstaltungen, zugänglich für Menschen mit Behinderung, können eingesehen werden. Dabei wird zwischen aktiver Teilnahme und Zuschauer unterschieden.

 www.sportinklusiv-sachsen.de

Weitere Informationen unter https://www.behindertensport-sachsen.de/index.php?id=207

In Leipzig, Chemnitz und Görlitz ist je ein Inklusionscoach beim ortsansässigen Kreis- bzw. Stadtsportbund tätig. Der Inklusionscoach ist Ansprechparter und Berater für Vereine und Interessierte vor Ort und unterstützt die Koordinatorin für Inklusion im SBV. 

Weitere Informationen finden Sie unterhttps://www.behindertensport-sachsen.de/index.php?id=260

Für Verbandsmitarbeitende, Übungsleitende und interessierte aus dem Bereich Sport werden regelmäßig Fortbildungen angeboten. 

Die Online-Anmeldung erfolgt unter https://www.behindertensport-sachsen.de/index.php?id=193

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.behindertensport-sachsen.de/index.php?id=112

Der Inklusionspreis will Impulse geben, wie die Inklusion von Menschen mit Behinderung funktionieren kann. Da wo Inklusion im Sport bereits erfolgreich gelebt wird, steckt auch Potential zur Nachahmung. 

Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter https://www.behindertensport-sachsen.de/index.php?id=261

Der SBV organisiert in regelmäßigen Abständen inklusive Vernetzungstreffen in Kooperation mit den Stadt- und Kreissportbünden vor Ort in den Regionen Leipzig, Chemnitz und Görlitz.

Haben Sie Interesse an der Teilnahme an einem Netzwerktreffen? Möchten Sie in einem Netzwerktreffen Ihre Idee oder Ihr Angebot vorstellen?

 Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www.behindertensport-sachsen.de/index.php?id=240 

In Zusammenarbeit mit den Kreis- und Stadtsportbunden werden in unregelmäßigen Abständen Sportabzeichentreffs angeboten, die inklusiv gestaltet sind.

Weitere Informationen sowie aktuelle Termin finden Sie unter https://www.behindertensport-sachsen.de/index.php?id=176

Ihre Ansprechpartnerin im SBV

Koordinatorin für Inklusion: Jana Wolsch

Projektleitung Inklusionsprojekt "miss - Mehr Inklusion im Sport in Sachsen"

E-Mail: inklusion-im-sport@behindertensport-sachsen.de

Telefon: 0341-23106620

Designbild: Behindertensport Sprinter